Ruhrolympiade 2010

29.5 bis 6.6. 2010 in Duisburg

9000 Teilnehmer - 30 Sportarten - 17 Städte und Kreise
Europas größtes regionales Sportevent

Schnappschüsse und tolle Bilder der Ruhrolympiade. Zur Verfügung gestellt von den Fotografen des Fotoklub Witten.
Weitere Bilder gibt es unter Presse/Bilder2010.

julia dieckmann (recklinghausen) und richard hübers (neuss)

Förderpreis an Dreispringerin und Fechter

Julia Dieckmann
Julia Dieckmann

Eine Dreispringerin und ein Säbelfechter erhalten den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten und vom Verein pro Ruhrgebiet gestifteten Jugendförderpreis der Ruhrolympiade. Julia Dieckmann (16) vom TV Gladbeck 1912 hat sich bei den europäischen Kontinental-Ausscheidungen in Moskau im Mai mit dem dritten Platz im Dreisprung für die ersten Olympischen Jugendspiele qualifiziert, die vom 14. bis 23. August 2010 in Singapur ausgetragen werden. Bei der Ruhrolympiade ging sie im Weitsprung an den Start. Der 17-jährige Neusser Richard Hübers startet für TSV Bayer Dormagen und war 2010 Jugend-
Weltmeister Einzel und holte Vizetitel im Einzel und mit der Mannschaft bei den Jugend-Europameisterschaften. Mit dem Preis würden beide zum einen für ihre bisherigen Leistungen im Sport belohnt, zum anderen solle mit der Auszeichnung die künftige Entwicklung unterstützt werden, betonte der Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Harro Bode vom Verein
pro Ruhrgebiet.
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gastgeber überzeugten sportlich und organisatorisch

Mission erfolgt: Duisburg holt Gold

Die Sportjugend aus Duisburg hat die Mission Gold erfüllt, die Sportjugend-Chefin Bettina Winnig angekündigt hatte. Mit 371 Punkten lagen sie nach 32 Wettkämpfen 16 Zähler vor den „Nachbarn“ aus Mülheim, die sich Silber sicherten. Auf dem Bronze-Platz landete Rekordsieger Dortmund mit 348 Punkten. Platz vier ging an die letztjährigen Gastgeber aus dem Kreis Unna (346), die damit erneut bestätigten, dass die Ausrichter einer Ruhrolympiade auch längerfristig vom „Push“ der Ausrichterrolle profitieren. Auf den Plätzen landeten Bochum (328) und der Kreis Recklinghausen (315). Auch beim Medaillenspiegel überzeugte Duisburg. Mit 21 Gold, 18 Silber und 18 Bronze holte man viel Edel-metall. In dieser Wertung führend: Essen mit 33-16-17. Mülheim sammelte 18 Gold, 20 Silber und 20 Bronze.

Großes Lob ernteten die Duisburger Verantwortlichen für die Leistung, neben einer „normalen“ Ruhrolympiade mit über 9000 Startern auch noch ein zweitägiges großes Festival unter dem Titel „Sportkulturen Ruhr“ mit über 14000 Besuchern im Rahmen der Ruhrolympiade zu organisieren. Die bunten Darbietungen und Mitmach-Gelegenheiten in über 50 ungewöhnlichen Sportarten lockten selbst am ersten Badewochenende des Jahres.