Die Sportjugend aus Duisburg hat die Mission Gold erfüllt, die Sportjugend-Chefin Bettina Winnig angekündigt hatte. Mit 371 Punkten lagen sie nach 32 Wettkämpfen 16 Zähler vor den „Nachbarn“ aus Mülheim, die sich Silber sicherten. Auf dem Bronze-Platz landete Rekordsieger Dortmund mit 348 Punkten. Platz vier ging an die letztjährigen Gastgeber aus dem Kreis Unna (346), die damit erneut bestätigten, dass die Ausrichter einer Ruhrolympiade auch längerfristig vom „Push“ der Ausrichterrolle profitieren. Auf den Plätzen landeten Bochum (328) und der Kreis Recklinghausen (315). Auch beim Medaillenspiegel überzeugte Duisburg. Mit 21 Gold, 18 Silber und 18 Bronze holte man viel Edel-metall. In dieser Wertung führend: Essen mit 33-16-17. Mülheim sammelte 18 Gold, 20 Silber und 20 Bronze.
Großes Lob ernteten die Duisburger Verantwortlichen für die Leistung, neben einer „normalen“ Ruhrolympiade mit über 9000 Startern auch noch ein zweitägiges großes Festival unter dem Titel „Sportkulturen Ruhr“ mit über 14000 Besuchern im Rahmen der Ruhrolympiade zu organisieren. Die bunten Darbietungen und Mitmach-Gelegenheiten in über 50 ungewöhnlichen Sportarten lockten selbst am ersten Badewochenende des Jahres.