Ruhrolympiade 2012

6.6 bis 10.6. 2012 in Duisburg

8000 Teilnehmer - 22 Sportarten - 15 Städte und Kreise
Europas größtes regionales Jugendsportevent

ruhrolympiade will 2012 in duisburg durchstarten

Geiß-Netthöfel übernimmt Trägervereins-Vorsitz

Karola Geiß-Netthöfel übernimmt von Heinz-Dieter Klink den Staffelstab an der Spitze des Trägervereins Ruhrolympiade.
Karola Geiß-Netthöfel übernimmt von Heinz-Dieter Klink den Staffelstab an der Spitze des Trägervereins Ruhrolympiade.

Die Weichen für einen Neustart der Ruhrolympiade im Jahr 2012 sind gestellt. Auf der Mitgliederversammlung des Trägervereins Ruhrolympiade in Essen reichte der bisherige Vereinsvorsitzende Heinz-Dieter Klink den Staffelstab an seine Nachfolgerin Karola Geiß-Netthöfel weiter. Die Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR) erhielt ein einstimmiges Votum.
Neu im Vorstand ist auch die Vorsitzende des Arbeitskreises der Sportjugenden des Ruhrgebiets, Bettina Winnig. Die Duisburgerin hat neben dem langjährigen Vorstandsmitglied Professor Harro Bode aus Essen den stellvertretenden Vorsitz übernommen. Sie wurden ebenso wie Geschäftsführer Klaus Hinnenkamp ohne Gegenstimme gewählt.
In ihrer Sitzung befürworteten die Mitglieder außerdem die Bewerbung der Sportjugend Duisburg um die Ausrichtung der Ruhrolympiade in der Fronleichnamswoche 2012. Bei der 48. Auflage des größten regionalen Jugendsportevents Europas soll erstmals das neue Konzept zum Tragen kommen, das auf der Mitgliederversammlung einstimmig verabschiedet wurde. Demnach stehen künftig nur noch 22 ausschließlich olympische Sportarten auf dem Wettkampfprogramm. Der Teilnehmerkreis ist zunächst auf die Sportjugenden aus der Metropole Ruhr beschränkt.
Mit einer deutlichen Aufwertung des Rahmenprogramms soll die Ruhrolympiade für Besucher attraktiver werden. Geplant sind Mitmach-Aktionen für jedermann und kulturelle Angebote im Sportpark Duisburg.
Auch bei der künftigen Ausrichtung der Ruhrolympiade haben sich die Mitglieder des Trägervereins festgelegt: Ab 2012 soll der Traditionswettbewerb nicht mehr jährlich, sondern im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgetragen werden.

neukonzeption im fokus

Ruhrolympiade will ab 2012 wieder durchstarten

Die traditionsreiche Ruhrolympiade steht vor einem Neustart. Bei der Mitgliederversammlung des Trägervereins Ruhrolympiade e. V. wurde einstimmig beschlossen, dass das größte regionale Jugendsportevent Europas mit einem neuen Veranstaltungsformat fit für die Zukunft gemacht werden soll. Im kommenden Jahr wollen die Sportjugenden des Ruhrgebiets und der Trägerverein gemeinsam ein Konzept entwickeln, um die Ruhrolympiade zu optimieren und noch attraktiver für die bis zu 9.000 teilnehmenden Nachwuchssportlerinnen und -sportler zu machen. Nach einer damit verbundenen Verschnaufpause im Jahr 2011 soll die 48. Auflage dann in der Fronleichnamswoche 2012 ausgetragen werden.
„Ich freue mich, dass alle an einem Strang ziehen, damit im Jahr 2012 der Startschuss für die neue Ruhrolympiade fallen kann. Alle Träger und Partner haben für die Zukunft ihre weitere Unterstützung signalisiert“, sagte Heinz-Dieter Klink, Vorsitzender des Trägervereins und Direktor des Regionalverbandes Ruhr (RVR). „Wir werden die kreative Pause im Jahr 2011 nutzen, um die Weichen zu stellen und die Austragung in der Metropole Ruhr langfristig zu sichern“.
Damit ist ab 2012 auch die weitere Verleihung des begehrten und mit 5.000 Euro dotierten Jugendförderpreises sichergestellt. Mit ihm zeichnet der Verein pro Ruhrgebiet seit dem Jahr 1994 hoffnungsvolle Sporttalente aus, die über die Ruhrolympiade nicht selten den Sprung in die nationale oder internationale Spitzenklasse schafften wie der Wittener Ringer Mirko Englich, Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2008, der Essener Kanu-Weltmeister Jonas Ems oder die gehörlose Leichtathletin Jessica Urbanski aus Hagen, die jüngst mit dem FELIX-Award 2010 als beste Behindertensportlerin in NRW geehrt worden ist.

julia dieckmann (recklinghausen) und richard hübers (neuss)

Förderpreis an Dreispringerin und Fechter

Julia Dieckmann
Julia Dieckmann

Eine Dreispringerin und ein Säbelfechter erhalten den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten und vom Verein pro Ruhrgebiet gestifteten Jugendförderpreis der Ruhrolympiade. Julia Dieckmann (16) vom TV Gladbeck 1912 hat sich bei den europäischen Kontinental-Ausscheidungen in Moskau im Mai mit dem dritten Platz im Dreisprung für die ersten Olympischen Jugendspiele qualifiziert, die vom 14. bis 23. August 2010 in Singapur ausgetragen werden. Bei der Ruhrolympiade ging sie im Weitsprung an den Start. Der 17-jährige Neusser Richard Hübers startet für TSV Bayer Dormagen und war 2010 Jugend-
Weltmeister Einzel und holte Vizetitel im Einzel und mit der Mannschaft bei den Jugend-Europameisterschaften. Mit dem Preis würden beide zum einen für ihre bisherigen Leistungen im Sport belohnt, zum anderen solle mit der Auszeichnung die künftige Entwicklung unterstützt werden, betonte der Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Harro Bode vom Verein
pro Ruhrgebiet.
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