9000 Teilnehmer - 30 Sportarten - 17 Städte und Kreise
Europas größtes regionales Sportevent

1994 wurde erstmals unter dem Titel „Sportgespräch“ eine Diskussionsreihe mit Experten und Sportlern eröffnet, die seither auf goßen internationales Interesse stößt. Die Themen leiten sich aus aktuellen Problemstellungen des Nachwuchssports ab, die in den Diskussionsrunden ausgiebig erörtert werden können.
Diese Veranstaltungsreihe unterstreicht den Anspruch der Ruhrolympiade, sich besonders den Anliegen junger Leistungssportler/innen zu widmen und dabei neue Möglichkeiten und Mittel zu erschließen.
Der große Erfolg der Veranstaltung manifestiert sich in einem zweitägigen internationalen Workshop mit jährlich mehr als 250 Fachleuten, die sich aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Sport zusammensetzen. Die Planung des Sportgespräches übernimmt das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.
Leisstungssport 2020, neue Antworten auf veränderte Wirklichkeiten zu suchen – dies hat sich der 25. Internationalen Workshops im Rahmen der Ruhrolympiade als Thema gesetzt, der am 31. Mai und 1. Juni in Duisburg (Gebläsehalle im Landschaftspark Nord) stattfindet.
Hochaktuelle Fragestellungen werden behandelt. Zum Beispiel: „Die Epigenetik kann Antworten darauf finden, warum sich die Leistung auf Trainingsreize hin anpasst“ (Prof. Dr. Bloch, Deutsche Sporthochschule Köln). „Lernen im und durch Sport“ scheint nun eine belegte Erkenntnis der Bewegungswissenschaft zu sein (Dr. Sabine Kubesch). „Sport/Schule/Stress – Stress oder Herausforderung?“ (Prof. Dr. Kleinert, Deutsche Sporthochschule Köln. Zum Wissenschaftstransfer im Leistungssport wird Dr. Michael Vogt über die Kooperation mit dem Schweizerischen Skiverband referieren.
Weitere namhafte Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler haben ebenso ihre Mitwirkung zugesagt wie bekannte Trainerinnen und Trainer, die in den Fachgesprächen besonders die sportpraktischen Bezüge thematisieren. Die Beteiligung von Fachleuten aus anderen Bundesländern und von ausländischen Experten wird nicht nur den Workshop bereichern, sondern auch die Perspektiven erweitern, wenn nach überzeugenden Lösungsansätzen gesucht wird.
In den Arbeitskreisen werden neue Lösungswege gesucht, um das Techniklernen im Leistungssport zu verbessern (Moderation: Dr. Wolfgang Engel, Deutsche Sporthochschule Köln), um die Arbeit in schulischen Arbeitsgemeinschaften möglichst effektiv zu gestalten (Moderation: Reinhard Schmitz, Bezirksregierung Detmold) und um die Fortbildung der Trainerinnen und Trainer und der Sportlehrkräfte der Schulen zu optimieren (Moderation: PD Dr. Sandra Ückert, Deutscher Olympischer Sportbund).
Seit einigen Workshops beschäftigen wir uns in Nordrhein-Westfalen mit dem Thema „Sportmotorische Tests im Nachwuchsleistungssport“. Dazu referieren Prof. Dr. Bös und Dr. Seidel vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Dieses Thema wird in einem Arbeitskreis noch einmal aufgegriffen. Alle Vereine, die Kinder- und Jugendabteilungen haben, sind von der Ganztagsschulentwicklung betroffen. Mit diesem Problem beschäftigt sich ein Arbeitskreis, in dem erste Lösungsmodelle vorgestellt werden.
Infoflyer Workshop 2010 komplett
Die Anmeldung zum Internationalen Workshop kann nun auch online durchgeführt werden. Einfach dem untenstehenden Link folgen.